Slow Food startet die “ Flower Bomb Challenge“!

„Im Frühling, am Ende des Tages, sollte man nach Dreck riechen“.

Margaret Atwoods weise Worte haben uns inspiriert: Der Frühling hat sich zurückgemeldet, es ist Zeit, sich die Hände schmutzig zu machen!

Ab dem 5. Mai startet Slow Food die „Flower Bomb Challenge“.

Die Teilnehmer haben zwei Wochen Zeit, um ihre „Blumenbomben“ (eine Mischung aus Wildblumensamen, Lehm und Erde) herzustellen und sind eingeladen, sie am Weltbienentag (20. Mai) und am folgenden Wochenende in ihrem Garten oder auf öffentlichen Plätzen zu verteilen.

Ziel dieser Kampagne ist es, das Bewusstsein für den dramatischen Rückgang der Bestäuber und der Artenvielfalt in Europa zu schärfen. Mithilfe dieser gemeinschaftlichen Aktion hoffen wir, mehr Menschen dazu zu bewegen, aktiv zu werden, um Bestäuber und die Ökosysteme zu retten, auf die sie zum Überleben angewiesen sind.

Warum jetzt eine Flower Bomb Challenge?

Bestäubende Insekten (Schmetterlinge, Bienen, Hummeln etc.) spielen eine entscheidende Rolle bei der Erhaltung der Artenvielfalt und der Aufrechterhaltung unseres Nahrungsmittelsystems, indem sie die Pflanzen bestäuben, die als Nahrung auf unserem Teller landen. Ohne sie würde eine große Anzahl von wilden und kultivierten Pflanzen- und Tierarten nicht mehr existieren. Doch industrielle Monokulturen und der Einsatz von giftigen Pestiziden lassen die Zahl der Bestäuber in alarmierendem Maße zurückgehen.

Slow Food hat sich entschieden, die „Flower Bomb Challenge“ zu organisieren, um eine europäische Kampagne ins Rampenlicht zu rücken, die uns sehr am Herzen liegt: die Europäische Bürgerinitiative1 (EBI) “ Bienen und Bauern retten“. Unterstützt von hunderten Organisationen in ganz Europa, zielt diese Kampagne darauf ab, eine bienenfreundliche Landwirtschaft durchzusetzen, die Landwirte, Verbraucher, Tiere und den Planeten respektiert. „Wenn wir es schaffen, mindestens 1 Million Unterschriften zu sammeln, werden die europäischen Institutionen gezwungen sein, auf unsere Forderungen einzugehen, synthetische Pestizide zu verbieten, die biologische Vielfalt wiederherzustellen und den Landwirten bei der Umstellung auf eine nachhaltige Landwirtschaft zu helfen“, erklärt Marta Messa, Leiterin des Brüsseler Büros von Slow Food.

Einfach und lustig zu machen, sind die „Blumenbomben“ ein starkes Statement: Sie erzählen von unserem Wunsch, die Natur wieder gedeihen zu sehen, auch an den unerwartetsten Orten. Sie können in der Tat im heimischen Garten eingesetzt werden, aber auch zur Begrünung städtischer Brachflächen (vernachlässigte Kreisverkehre, Blumenbeete und Pflanzkübel usw.); sie können überall abgeworfen werden, solange sie auf Erde fallen. Während sie Schönheit von Blüten an zuvor kahle Orte bringen, schaffen sie gleichzeitig Lebensräume für Bestäuber, die dringend mehr freundlichen Raum zum Überleben brauchen.

Eine Revolution in unseren Händen

Damit die „Flower Bomb Challenge“ ein Erfolg wird, ruft Slow Food alle auf, sich gemeinsam als Hüter der biologischen Vielfalt zu engagieren und so die größtmögliche Wirkung zu erzielen!

Wenn du uns unterstützen und dich für eine nachhaltige Landwirtschaft einsetzen willst, die Hand in Hand mit der Natur arbeitet, dann mach mit bei dieser Challenge und hilf uns, sie bekannt zu machen!!! Je mehr, desto besser!

Hier sind drei Dinge, die du bis zum 5. Mai schon jetzt tun kannst:

  • Unterschreibe die ECI „Save Bees and Farmers“ und teile sie in Deinem Netzwerk: https://old.slowfood.com/save-bees-farmers/
  • Folge uns auf Facebook (@slowfoodinternational), Twitter (@SlowFoodEurope; @SlowFoodHQ) und Instagram (slowfood_international), um die neuesten Updates zur Challenge zu erhalten und um zu sehen, was andere Menschen tun. Wir zeigen dir, wie du“Blumenbomben“ machst und hoffen, auch deine zu sehen!
  • Mach dich auf die Suche nach Samen, Ton und Erde und sei bereit für den großen Start!

Mehr in Kürze!

  • Did you learn something new from this page?
  • yesno